| Luft umgibt die Erde und bildet die Atmosphäre (siehe Bild). Die gesamte Luftschicht übt einen grossen Druck auf die Erdoberfläche aus: Auf jedem Quadratmeter der Erdoberfläche (ca. 5·108 km² bzw. 5·1014 m²) lasten etwa 10 Tonnen Luft. Der Druck (Kraft pro Fläche) beträgt auf Meereshöhe ca. 101'000 N/m², entsprechend 101'000 Pa oder 1010 hPa. |
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| Der Luftdruck nimmt mit der Höhe ab. Es ist einfach, sich vorzustellen, dass die Luft in den tieferen Schichten nahe am Boden durch die Luftmoleküle in den oberen Schichten zusammengedrückt wird, und folglich dichter ist (siehe Bild). In den oberen Schichten herrscht so ein geringerer Druck, der mit der Höhe abnimmt. |
| Da der Luftdruck mit der Höhe immer abnimmt und nie in zwei verschiedenen Höhen gleich ist, kann man sich die Atmosphäre auch als einen Stapel von Flächen mit gleichem Luftdruck (isobareFlächen) vorstellen. Im Bild sind solche Ebenen durch die Drucklinien p0, p1, p2.... p6 dargestellt. Isobaren (von griechisch iso „gleich“ und baros „Druck“) sind Linien gleichen Druckes. Quelle: E. Parlow (2008). |