| SKY sind meteoblue Dienste für Astronomen, Meterorologen und andere Nutzer, die Wert auf eine guten Vorhersage der (Nacht-) Sichtverhältnisse legen. SKY zeigt in p☼int+ seit Juni 2009 neben detailliierten Ortswettervorhersagen die von myMapServer bekannten meteoblue Astronomy Seeing Vorhersagen, die man für jeden in p☼int verfügbaren Ort weltweit auswählen kann. Die experimentelle Astronomy Seeing Vorhersage gibt es auf myMapServer. Register / log in und klicken Sie auf „Astronomy Seeing“. Wählen Sie einen Ort auf der Karte, und klicken auf „Make Map“. Die Vorhersage für den ausgewählten Ort wird erstellt - die Berechnung kann bis zu einer Minute dauern. |
|
| Die Wolkenbedeckung ist in 3 verschiedenen Schichten angegeben (0-4 km ü.NN, 4-8 ü.NN, 8-15 km ü.NN), jeweils in Prozent für die angegebene Zeit. Die Prozentzahl schliesst die Anzahl und Dichte der Wolken ein, die erwartet werden. Eine teilweise Bedeckung von 2 Schichten kann zu einer gesamthaften Bedeckung des Himmels führen. Bei hoher Bewölkung (Cirren) kann auch eine teilweise Bedeckung zur vollständigen Unterbrechung der Sternsicht führen. Auf einer durchschnittllchen Geländehöhe von über 4000 m sollte die tiefe Bewölkung in der Anzeige (leer oder Null sein und) nicht berücksichtigt werden. - sie gilt in diesem Fall nur für Täler, die unter 4 km liegen. Seeing1 und Seeing2 sind zwei verschiedene Modelle, mit denen die Lufttrübung berechnet wird, unabhängig von der Wolkenbedeckung. Sie beschreiben nur die Sicht durch den klaren Anteil der Luft. Beide gewichten die Luftschichtung anders: Seeing2 legt mehr Gewicht auf Dichteschwankungen, und zeigt daher eher Luft-„flimmern“ aufgrund von Turbulenzen an. Wenn die Wolkendeckung 100% beträgt, ist auch bei einem Seeing Index von „5“ wegen der Wolkendecke keine Himmelsbeobachtung möglich. Diese Situation tritt öfters bei Nebel oder nach einer Kaltfront auf. Umgekehrt ist es möglich, dass bei wolkenlosem Himmel (Bewölkung 0%) und sichtbaren Sternen eine Beobachtung sehr schwer ist, wenn der Seeing Index niedrig ist (“1"), da dann Turbulenzen einen scharfen Blick behindern. Anmerkung: Es gibt 2 Gründe dafür, die Bewölkung nicht in die Berechnung des Seeing Index einzubeziehen: 1. der Seeing Index ist ein Zustand der Luft - und ist folglich unabhängig von der Wolkenbedeckung. 2. öfters ist die Wolkendecke spärlich, und dann kann zwischen den Wolken hindurch beobachtet werden. In diesem Fall wäre es sehr schwer, den "Schwellenwert" der Bewölkung einzustellen, der den Seeing Index beeinflusst und alle Benutzer zufriedenstellt. Starker Jetstream (> 35m/s) führt normalerweise zu schlechter Sicht, ebenso wie sehr niedrige Geschwindigkeiten (<5m/s). |
|