Blick in die Tiefen unseres Universums

Astrofotografen nutzen das astronomical seeing

Die Astrofotografie verwendet spezielle Methoden, um Sterne, Nebel und andere Himmelsobjekte am Nachthimmel zu fotografieren, die normalerweise für das menschliche Auge nicht sichtbar wären. Diese Art der Fotografie verwendet Langzeitbelichtung, um Licht und Photonen über längere Zeiträume zu akkumulieren und so ansonsten unsichtbare astronomische Objekte wie Asteroiden, Meteore, Kometen und verschiedene Sterne sichtbar zu machen. Im Allgemeinen sind Langzeitbelichtungen bei Himmelsaufnahmen nicht so einfach, da sich die Erde ständig dreht: Teleskope und Ausrüstung drehen sich daher meist in die entgegengesetzte Richtung und folgen der scheinbaren Bewegung der Sterne am Himmel, um punktförmige statt linienförmige Bilder zu erhalten. Dies wird erreicht, indem entweder äquatoriale oder computergesteuerte Altazimut-Teleskophalterungen verwendet werden, um die Himmelsobjekte in der Mitte zu halten, während sich die Erde dreht.

Terry Corridan ist einer der vielen Astronomen, die das meteoblue astronomical seeing nutzen, um in seiner privaten Sternwarte in Neuseeland Wunder unseres Universums zu fotografieren. Auf seiner Website zeigt er eine fotografische Reise durch den Weltraum und mit seinen Fotografien ermöglicht er das betrachten von Himmelsobjekten, die wir normalerweise nicht sehen können.

Doch was hat das Fotografieren des Weltraums mit dem Wetter zu tun? Um Himmelsobjekte zu fotografieren, braucht man klare Sicht, damit die Fotos scharf sind, denn Luftturbulenzen sowie Partikel (Staub, Sand usw.) oder Wolken vermindern die Sicht. Mit dem astronomical seeing bietet meteoblue einen Service für Astronomen, Meteorologen und andere Benutzer, die auf eine gute Vorhersage der Sichtverhältnisse am Himmel und der atmosphärischen Bedingungen in den kommenden Tagen angewiesen sind. Das astronomical seeing gibt es bereits seit 2005 und wurde 2012 mit Planetenphasen erweitert. Er steht für alle Orte der Welt 3 Tage lang kostenlos zur Verfügung, für 7 Tage mit point+.

Ein neuer Partner auf dem Gebiet der Astronomie ist Meet Star Gazers, eine mobile App, die bei der Organisation und Teilnahme an Sternenbeobachtungsveranstaltungen hilft. Die App bietet spezielle Nachrichtenkanäle und die Möglichkeit, Beobachtungsprotokolle zu notieren. Meet Star Gazers zeigt verlässliche Wetterinformationen, einschließlich der Sichtverhältnisse, der Wolkenbedeckung im visuellen Format und der gefühlten Temperatur mit den Daten von meteoblue. Die mobile Anwendung wird ab Mitte Mai 2020 im Google Play & Apple App Store erhältlich sein.

Photo credits Terry Corridan

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